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[학술저널]

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노태한

이 논문을 2019-08-13 에 이용했습니다.

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초록

Es ist allgemein anzunehmen, dass der Begriff der Struktur nicht etwas bloß Formales meint, sondern auf die Dichtung als Ganzes zielt. Die Struktur, also das Autbaugesetz, worum es in dieser Arbeit geht, ist nichts Außerliches, sondern bestimmt gleichermaßen Form wie Inhalt und gibt Einblick in die Sinneinheit des Kunstwerks. Das einzelne sprachliche Kunstwerk besitzt auch eine bestimmte Struktur, ein Baugesetz, das die spezifische Ordnung der Bauelemente bestimmt. Und wenn sich bei verschiedenen Werken und bei verschiedenen Dichtern einige Ubereinstimmungen erkennen lassen, die auf eine noch tiefer liegende Gesetzlichkeit hinweisen, kann diese Gesetzlichkeit gemeinsamer Grundzuge als Grundstruktur bezeichnet werden. In der vorliegenden Arbeit soll ein Versuch unternommen werden., die Grundstruktur der Romane Hermann Hesses in ihrem Verhaltnis zum Weltbild des Dichters zu betrachten.
Nach seiner eigenen Meinung sind Hesses Romane und Erzahlungen "Seelenbiographien". Diese epische Form der Seelenbiographie, die dem gesamten Hessesehen Romanschaffen als eine Grundstruktur zugrunde liegt, konzentriert sich vor allem auf den Lebenswandel eines einzelnen Individuums, wobei die Aufmerksamkeit des Dichters ausschließlich dem inneren Erlebnis und den im Bewusstsein des Protagonisten verlaufenden Prozessen gilt. Ein weiteres Wesensmerkmal der seelenbiographischen Form besteht im Fixieren und Begreifen der Selbstveranderung und inneren Wandlung, die sich in der Hauptfigur vollzieht. Abschließend ist noch hervorzuheben, dass die Protagonisten von Hesses Seelenbiographien wahrend ihrer inneren Verwandlungen fast immer dieselben Stufen des Menschwerdens durchmachen, die von Werk zu Werk die gleichen Charakteristika behalten.
Der Roman stellt im Allgemeinen ein Weltmodell dar, das zwar mit dem einzelnen Schicksal der Hauptfigur operiert, aber durch diesen Einzelfall die Erscheinungen der Wirklichkeit in ihrer Allgemeinheit und ihrer Typik erfasst. Fur einen Dichter, fur einen Romanschreiber, ist die Herstellung eines universellen Weltmodells, das in allen seinen Wesensmerkmalen mit den Vorstellungen des Verfassers von der Wirklichkeit ubereinstimmt, eine wichtige Aufgabe, wobei das Modell in seiner inneren Struktur jene universelle Gesetzmaßigkeit, jenes Grundprinzip, widerspiegelt, auf dem das ganze Sein beruht. Versucht man nun eine solche Gesetzmaßigkeit, eine allgemeine Formel, herauszugliedern, die sowohl der WeItsicht Hermann Hesses als auch seinem Romanschaffen zugrunde liegt, so ware das das Gesetz der Polaritat. Da dieses Polaritatsgesetz bis in die kleinsten Details des Hessesehen Werks dringt und den Charakter der in Hesses Romanen dargestellten Wirklichkeit weitgehend bestimmt, kann das auch wie die Form der Seelenbiographie als Grundstruktur der Romane des Dichters bezeichnet werden.
Die beiden hier aufgezeigten Grundstrukturen, die fast allen Romanen Hesses seit dem Ersten Weltkrieg zugrunde liegen, wirken sich auf die wichtigsten die epische Welt konstituierenden Elemente des Werks als kunstlerischen Systems aus.

목차

Ⅰ. 머리말
Ⅱ. 영혼 전기
Ⅲ. 양극성의 이념
Ⅳ. 맺음말
참고문헌
Zusammenfassung

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