메뉴 건너뛰기
소속 기관 / 학교 인증
인증하면 논문, 학술자료 등을  무료로 열람할 수 있어요.
한국대학교, 누리자동차, 시립도서관 등 나의 기관을 확인해보세요
(국내 대학 90% 이상 구독 중)
고객센터 ENG
주제분류

논문 기본 정보

저자정보
저널정보
한국괴테학회 괴테연구 괴테연구 제25호
오류 신고하기

피인용 0

검색

    초록·키워드

    Der vorliegende Aufsatz setzt es sich als Aufgabe, die koreanische Pansori-Oper "Herr Kaninchen und der Drachenkönig(Sugungga)", die im September 2011 vom deutschen Regisseur Achim Freyer im koreanischen Nationaltheater erst aufgeführt wurde, zu untersuchen, und zwar in der Sicht vom postdramatischen Theaterästhetik des Bildertheaters. Die Pansori-Oper "Herr Kaninchen und der Drachenkönig" ist genau genommen als ein neuer theatraler Versuch zu charakterisieren, den Stil des Singspieltheaters(Changgeuk), der im ersten Jahrzent des vergangenen Jahrhunderts von den koreanischen Theaterreformisten gemäß der damals herrschenden europäischen Theaternorm konstruiert und praktiziert wurde, wiederum zur kulturellen Situation unserer Zeit passend zu verwandeln. Sie erreicht die postdramatische Aufführung anhand der ästhetischen Wirkungsstrategie vom Symbolismus, abstrakten Malerei und Surrealismus u.a., deren gemeinsamer Nenner darin besteht, das Repräsentationsmodell zu verweigern und für das Anti-illusionismus zu plädieren. Demzufolge rückt die sogenannte Performativität in der Aufführung von der Pansori-Oper "Herr Kaninchen und der Drachenkönig" in den Vordergrund. Freyer verhindert die Zuschauer nämlich durch die Erweiterung des Flächenbildes auf der Bühne daran, sich in die wohlbekannte Geschichte einzufühlen und sich verschwinden zu lassen. Er trägt darüber hinaus sogar der Verantwortlichkeit in der Verhaltensebene Rechnung, und zwar in dem Sinne, dass die Zuschauer als Zeuge auf die Situation der Bühnengeschehnisse unmittelbar antworten sollten. Mit anderen Worten, experimentiert und praktiziert er die postdramatische Bühnendramaturgie des Bildertheaters als 'Aisthesis', damit die Zuschauer die Welt auf der Bühne in deren Gesetzlichkeit beobachten und bewusst reflektieren, so dass sie ein anderes Verhältnis zur alltäglichen Realität haben können. Damit wird die Rolle der Zuschauer in der Freyerschen postdramatischen Bühne zum Ko-Subjekt erhöht und aktiviert. Die Ästhetik des Freyerschen Bildertheaters ist also als Aisthesis im Sinne der Kunst als Kunst der Wahrnehmung zu bezeichnen.

    최근 본 자료 전체보기