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논문 기본 정보

자료유형
학술저널
저자정보
(성균관대학교)
저널정보
한국독일언어문학회 독일언어문학 독일언어문학 제24호
발행연도
수록면
175 - 196 (22page)

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초록· 키워드

Im Vergleich zu anderen Ländern dominieren in Deutschland die öffentlichen Theater. Diese Theaterlandschaft ist das Ergebnis einer Entwicklung von über 200 Jahren. Zwischen 1750 und 1805 wurden in mehr als einhundert Städten Theater erbaut oder neu geschaffen. Sie bildeten das Fundament für die deutsche Theaterkultur. Und schon um die Mitte des 18.Jh. war der Gedanke der Theatersubventionierung durch die öffentliche Hand weit verbreitet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden 1918 die Hoftheater der ehemaligen fürstlichen Residenzen in staatlicher Regie und Finanzierung übernommen. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Bühnen wieder in die Verwaltung der Städte oder der Ländern eingegliedert. Die Theater waren einer Repräsentation der Stadt und fungierten als Bildung der Bürger. Die öffentlichen Theater aber stehen im Moment vor einer Krise. Die Schließung des Schiller Theaters 1993 war ein Symbol dafür. Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass die Krise im wesentlichen durch die gesellschaftlichen Veränderungen im letzten Jahrhundert verursacht wurde. Das heutige Publikum ist erlebnisorientiert. Für dieses Publikum besteht kein Unterschied zwischen öffentlich und privat produzierten Erlebnisangeboten. Schließlich vertritt die vorliegende Arbeit die Auffassung, dass die Krise der öffentlichen Theater von heute durch das Kulturmanagement, dessen zentrales Thema Marketing ist, überwindbar erscheint und auch als Chance begriffen werden kann. Als ein Beispiel dafür wurde die Volksbühne unter Frank Castorf genannt.
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