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논문 기본 정보
- 자료유형
- 학술저널
- 저자정보
- 발행연도
- 2004.3
- 수록면
- 164 - 183 (20page)
이용수
초록· 키워드
In verschiedenen Gedichtbänden Erich Frieds tauchen zahlreiche Bezugnahmen auf Paul Celan auf. In Solidarität mit Celan thematisiert das Gedicht 「Nachzügler」 das Schicksal der politisch Verfolgten, der dem Naziterror zum Opfer gefallenen Juden. Das Gedicht 「Wer nicht ausgeht」 zeigt eine mimetische Annäherung an Celans Sprechweise. Im Gedicht 「Beim Wiederlesen eines Gedichtes von Paul Celan」 finden sich teils sympathisierende, teils ironisch ablehnende Anspielungen auf Celan. Fried ging von den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod einen entschieden anderen Weg im Leben, im politischen Engagement und im Gedicht. Celans Werk beurteilte er in seinen seit 1979 entstandenen Gedichten zumeist ambivalent: respektvoll, aber ablehnend. Beide sind Altersgenossen, kommen aus jüdischem Milieu, leiden und beginnen zu schreiben unter der persönlichen Erfahrung des Faschismus. Und sie verweisen in ihren Werken beharrlich auf die Voraussetzungen, die zu Auschwitz geführt haben. Aber die poetologischen Differenzen zwischen den beiden Dichtern scheinen unüberbrückbar zu sein. Fried verwendet Sprache zur Beförderung von Informationen. Dagegen verzichtet Celan nicht nur auf das überlieferte Sprachmaterial, sondern auch auf jede Annäherung an eine einfache Kommunikation. Während Fried die Bedeutung der Literatur kategorisch definiert, verweigert Celan jede begrenzende Antwort. Frieds Reaktion auf Celans Gedicht 「Fadensonnen」 zeigt deutlich die unterschiedlichen Wege der beiden Dichter.
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목차
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