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Die Beschreibung der Jahreszeiten ist ein gelufiger Topos, der sich in der deutschen Lyrik von Brockes bis Ulla Hahn nachweisen lßt. Den Wandel der Jahreszeiten und die dementsprechend wechselnden Naturlandschaften nehmen die deutschen Dichter gerne als Stoff fr ihre Naturlyrik. Ulla Hahn besingt in ihren Gedichten auch gerne die Natur so auch in ihrem Gedichtband “Epikurs Garten”.In den Naturgedichten Ulla Hahns tauchen doch keine Religisitt und Belehrung wie in denen des 18. Jahrhunderts auf, auch kein politisches Engagement wie in den Naturgedichten der 70er und 80er Jahre. Geschildert wird bei ihr eher das Alltgliche und das Persnliche um ihre Welt. Die Grenze zwischen den Naturgedichten und den Liebesgedichten hebt sich in ihren Gedichten mit dem Topos der Jahreszeiten auf. So wirkt die ußere Natur als Spiegel fr die innere Natur des lyrischen Ich. Die Natur ist fr das lyrische Ich als Spiegelung seiner Innenwelt vorhanden.Zu Ende ihres Gedichts stehen oft signifikante Naturbilder. Als ein Pendant des Natureingangs im mittelalterlichen Minnesang steht in ihren Gedichten der Naturausgang, der in den letzten zwei oder drei Versen eines Gedichts in Erscheinung tritt. Durch den ‘Naturausgang’ hlt das lyrische Ich in den Gedichten Ulla Hahns eine Distanz, die als Kontemplation fungiert. Das lyrische Ich bleibt dadurch ein reflektierendes Subjekt der Lage.검색어: 자연시, 계절 토포스, 울라 한, 사랑Schlsselbegriffe: Naturlyrik, Topos der Jahreszeiten, Ulla Hahn, Liebe필자 E-Mail: uya@moak.chonbuk.ac.kr
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