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논문 기본 정보

자료유형
학술저널
저자정보
(경북대학교)
저널정보
한국독일언어문학회 독일언어문학 독일언어문학 제39호
발행연도
수록면
337 - 354 (18page)

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초록· 키워드

Das Hauptanliegen der vorliegenden Arbeit liegt darin, die Entwicklung der Gabenbringer zur Weihnachtszeit und die Bedeutung der Weihnachtsgeschenke zu hinterfragen. Diese Arbeit geht davon aus, dass das Marchen der Bruder Grimm Die Wichtelmanner aufschlussreiche Hinweise zu diesem Thema geben kann. Weihnachten ohne Bescherung ist kaum mehr denkbar. Der Heilige Nikolaus, das Christkind und der Weihnachtsmann bringen jedes Jahr zur Weihnachtszeit Geschenke fur die Kinder. Der alteste der drei Gabenbringer ist der Heilige Nikolaus, der als wohltatig den Menschen gegenuber gilt. Mit den protestantischen Reformbewegungen in Deutschland kam es zu der Abschaffung der katholischen Heiligen. Martin Luther versuchte, den Heiligen Nikolaus durch das Christkind zu ersetzen. Das Christkind eroberte zunachst das evangelische Deutschland, bevor sich dieser Brauch nach Suden ausbreitete. Aber im 19. Jahrhundert wurde das Christkind in Norddeutschland nach und nach vom Weihnachtsmann abgelost. Dieser geht auf den niederlandischen Sinterklaas zuruck, der die typisch rote Kleidung mit dem weißen Pelzbesatz tragt. Fur die weltweite Verbreitung dieses Bildes vom Weihnachtsmann sorgte die Firma Coca-Cola 1932 durch eine große Werbeaktion. Seit diesem außerordentlichen Werbefeldzug ist der Weihnachtsmann zum Standard geworden. Die Kinder sollen uber die Spender ihrer Geschenke in Unwissenheit bleiben, Deswegen werden die Rollen der wahren Gabengeber von Ersatzfiguren, wie z.B. dem Heiligen Nikolaus, dem Christkind oder dem Weihnachtsmann, besetzt. Um diese weihnachtliche Schenkkultur zu verstehen, muss man sich die Frage nach der Bedeutung, die sich hinter dem Begriff Schenken versteckt, stellen. Im Mittelalter waren Geschenke rechtliche Verpflichtungen zwischen dem Gebenden und dem Nehmenden nach dem Prinzip des do-ut-des. Wenn der Hausherr dem Gesinde, das sich bei ihm verdingte, Geschenke machte, war das eine Art Zeichensprache fur das Ausgelohntsein. Das galt auch fur die Kinder des Hausherrn, weil diese sich in Tatigkeit und Stellung wenig vom Gesinde unterschieden. Deswegen brauchte man eine Hilfs- und Ersatzfigur, um seinen Kindern etwas zur Weihnachtszeit schenken zu konnen,
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