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논문 기본 정보
- 자료유형
- 학술저널
- 저자정보
- 발행연도
- 2009.9
- 수록면
- 149 - 171 (23page)
이용수
초록· 키워드
E. Jelinek gehort in der deutschen Frauenliteatur der 80er Jahre zu einer der wenigen radikalen feministischen Autorinnen. Jelinek gilt dennoch unter ihnen als Ausnahmefigur, weil sich ihre Werke durch Inhalt und Darstellungsweise von der ubrigen radikalen Frauenliteratur unterscheiden. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Klarung des eigentumlichen feministischen Standpunktes von E. Jelinek, wobei ihr Theaterstuck Krankheit oder Moderne Frauen im Mittelpunkt steht. Anhand dieses Stuckes wird diese Arbeit versucht, die Eigentumlichkeit des feministischen Standpunktes von Jelinek in bezug auf den Diskurs der postdramatischen Theatertheorie zu erlautern und die Aktualitat des feministischen Problembewußtsein Jelineks zu zeigen. Die Ausfuhrungen sind in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Kapitel wird der paradigmatische Wechsel der modernen Theatertheorie anhand der Termini Perfomanz und Reprasentation innerhab der Debatten um die asthetische Funktion des Theaters aufgezeigt. Dabei werden die auf der semiotischen Theorie begrundeten Ansichten von E. Fischer-Lichte und Lehmann in Betracht gezogen. Im zweiten Kapitel wird versucht, die wesentliche Zuge der von Jelinek als Schauplatz und Spiegel konzipierten postmodernen Theaterbuhne zu charaktersieren. Dabei wird die performative Reprasentation des Korpers hervorgehoben. Die bisherige Theaterasthetik hat sich auf die Scheinwelt der Reprasentation konzentriert. Dagegen fungiert das postdramatische Theater als sinnlicher Erfahungsraum des Publikums, wobei die Hervorhebung des Korpers in enger Beziehung zum Sprachspiel und zur Aufwertung des Signifikanten steht. Die Buhne ist nicht mehr ein Raum der Illusion, sondern ein Raum der Außerung der verkorperten Buhnenfiguren. Im dritten Kapitel wird versucht, das feminisische Thema des Theatertextes Jelineks Krankheit oder Moderne Frauen zu erlautern. Jelinek verknupft das Verhaltnis von Text und Schauplatz mit dem Thema der Unmoglichkeit fur Frauen, in den Besitz eines Bildes von sich selbst zu gelangen. Im Vergleich zu Mannern bleiben Frauen als Angeschaute in der symbolischen Welt immer abhangig von Fremdbildern. Es zeigt sich in diesem Theaterstuck das Unvermogen der Frauen, in den heutigen gesellschaftlichen Strukturen ihre eigene Gestalt zu besitzen. Daraus folgt die Frage Jelineks, wie ein eigenes Bild der Frauen jenseits mannlicher Projektionen aussehen konnte.
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